Konsolen-WM 

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Autor Konsolen-WM
gelöschter
Benutzer
von am 03.01.2008 um 13:47 Uhr:
spielt auch jemand PES 2008 aufen PC ?
Kestrel



33 Jahre
männlich
von Kestrel am 03.01.2008 um 13:49 Uhr:
bäh PES

du Ketzer ^^
El_Vampiro

35 Jahre
männlich
von El_Vampiro am 03.01.2008 um 15:46 Uhr:
PES ist ein absolut geiles Spiel, deutlich besser als FIFA, Janni-Boy ;)

Aber in den Genuss von der 2008er-Version bin ich noch nicht gekommen. Spiele teilweise noch PES3 aufm PC lol
gelöschter
Benutzer
von am 03.01.2008 um 16:31 Uhr:
das 2008er ist sehr zu empfehlen ;D
Cosmic



30 Jahre
weiblich
von Cosmic am 03.01.2008 um 18:47 Uhr:
Pat, haste wieder gegen Frauen verloren? lol :-P
Knipser



34 Jahre
männlich
von Knipser am 04.01.2008 um 07:22 Uhr:
Selbstverständlich nicht, wie kommst du darauf? lol
Kestrel



33 Jahre
männlich
von Kestrel am 04.01.2008 um 09:19 Uhr:
Also ich finde immernoch die FIFA-Reihe deutlich besser als PES aber das ist eh Geschmacksache
Knipser



34 Jahre
männlich
von Knipser am 04.01.2008 um 09:35 Uhr:
Sehe ich ähnlich, obwohl ich PES noch nie gespielt hab :crazy: lol lol

Bald müsste der Bericht online kommen, die Pressestimmen der einzelnen Länder sind schon druckfertig :rosen:
gelöschter
Benutzer
von am 05.01.2008 um 00:39 Uhr:
Wann kommt er endlich ? ;-(
Knipser



34 Jahre
männlich
von Knipser am 05.01.2008 um 04:18 Uhr:
Morgen ist es soweit... Und die pressestimmen sind auch seit donnerstag fertig :-P

Glückwunsch du Heiratsschwindler :crazy: lol :haha: :haha:
El_Vampiro

35 Jahre
männlich
von El_Vampiro am 08.01.2008 um 18:05 Uhr:
Ein frohes Neues Jahr und einen schönen guten Tag liebe Freunde des virtuellen Gekickes.

Das Fussball-Jahr 2007 wurde am Montag noch mal mit einer furiosen Konsolen-Weltmeisterschaft in Pornesien abgeschlossen. Da allerdings diverse festliche Aktivitäten aufgrund des Jahreswechsels anstanden, lud Gastgeber P. Klaus bereits nachmittags zum Turnier.
Nachdem die FIFA-Kommission PS3-Rasen und die immer wieder bevorzugten 08er-Bälle der FIFA-Serie kleinlichst kontrolliert und für gut befunden hatte, trafen auch die ersten Trainer und Teams ein. Das Stadion war bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Auch dieses Mal wurde der Turniermodus wieder umgestellt, da sich acht Teams, und nicht, wie zuletzt, Neun, qualifiziert hatten. Es gab also zwei Vierergruppen und die Gewinner sollten gegen den jeweils anderen Gruppenzweiten das Halbfinale austragen, in dem dann das Spiel um Platz Drei und das Finale ausgespielt wurden.
Glücksfee Pommerella konnte sich also an die Auslosung machen.

Neuling Ukraine, Trainer C. Roos führte erstmals ein Team zu einer Konsolen-WM, wurde als erstes in Gruppe A gewählt. Nachdem auch noch, die bis dato glücklosen, Portugiesen (gecoacht von N. Henkel) und Tschechen (P. Kloos) zugelost wurden, rechneten sich Shevchenko und Co. ernsthafte Chancen aufs Weiterkommen aus. Lediglich Top-Favorit und Titelträger Brasilien schien hier unschlagbar.
Gruppe B. wirkte da sehr viel ausgeglichener. Neben den beiden Titelaspiranten Spanien (F. Kempke) und Frankreich (S. Erdem) fanden sich hier die, immer mehr im Titelrennen mitwirkenden, Kameruner (B. Bossert) und das oft gefährliche Holland (P. Jahn) wieder. Jeder wusste sofort, dass alle vier die Möglichkeit haben, das Viertelfinale zu erreichen. Man durfte gespannt sein.
England hatte sich, nach zuletzt „beschämendem Auftritt“ (The Sun), garnicht erst qualifiziert und der Verband zog es vor, Trainer und Team zur Erholung in den Winterurlaub zu schicken.

Nach der Auslosung und einigen Trainingseinheiten, konnte es losgehen.
Das Eröffnungsspiel in Gruppe A bestritten die Ukraine und wieder einmal Portugal. Zum dritten Mal in Folge waren sie bei der ersten Partie des Turniers dabei.
Nach kurzer Anlaufzeit, spielten die Ukrainer schnell auf und Portugal schaffte es nicht mit normalen Mitteln, dem munteren Kombinationsfussball Paroli zu bieten. Es wurde eine sehr ruppige Partie der Westeuropäer. Lediglich nach 25 Minuten schaffte es Voronin, sämtlichen Attacken zu entwischen und schob das Leder zum 1:0 ein. In der Folgezeit mehrten sich Grätschen und Gelbe Karten noch und es war nicht verwunderlich, als in Minute 38 der erste Elfmeter für die Ukraine zu Buche stand. Shevchenko trat an und vergab kläglich – direkt in die Arme von Torhüter Ricardo. Drei Minuten später, beim nächsten Strafstoß, nachdem sich Voronin durch den halben Sechzehner getanzt hatte, machte er es besser und es stand 2:0. Dass auch das 3:0 (76.) vom Elfmeterpunkt fiel, braucht wohl nicht erwähnt zu werden - erneut Shevchenko stellte den Endstand her. Alles in allem sollte man bei dieser destruktiven Spielweise Portugals, die sich im Verlaufe des Turniers noch bestätigen sollte, über Strafen für Mannschaft, Trainerin und Verband nachdenken.
Spiel Zwei versprach da etwas mehr technische Finessen – Tschechien traf auf Titelverteidiger Brasilien. Das Team von Trainer P. Kloos zeigte, dass es seit der letzten WM Einiges dazugelernt hatte und kannte keine Angst vor dieser großen Mannschaft. So spielten die Tschechen anfangs munter mit, ehe Kaka die Brasilianer in der 41. Minute in Führung schoß. Noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erhöhte Stürmer Vagner Love auf 0:2. In Halbzeit zwei fiel lediglich der Tscheche Plasil auf, als er in der 79. Minuten nach einem Foul die zweite gelbe Karte erhielt und somit vorzeitig duschen konnte. Es blieb beim 0:2.
Spiel drei war das „Duell der Verlierer“ - Portugal gegen Tschechien. Beide Teams standen bereits jetzt unter Zugzwang und musste gewinnen. Die Tschechen erwischten den besseren Start und Rosicky nahm eine sehenswerte Flanke direkt ab und verwandelte aus kürzester Distanz zum 0:1. Beflügelt durch die frühe Führung (10.), legten sie nach und Sturmriese Koller erhöhte in der 17. Spielminute nach einer Ecke per Kopf auf 0:2. Nach dem Seitenwechsel wurde Portugal zunächst für seine rüde Spielweise bestraft, indem Mittelfeldspieler Ricardo Costa nach erneutem Foul die Gelb-Rote Karte sah. So hatte Tschechien keine Mühen, das Ergebnis zu verwalten und der eingewechselte Kulic konnte sogar noch auf 0:3 erhöhen (78.).
Dann trafen Brasilien und die erwartungsvollen Ukrainer aufeinander. Die Mannen aus Osteuropa hielten gut mit den Jungs vom Zuckerhut mit. In Halbzeit gab es Chancen für beide Teams mit leichten Vorteilen auf ukrainischer Seite. Dieser Vorteil wurde kurz nach der Halbzeit in die überraschende Führung umgemünzt - Shevchenko nutzte eine Unachtsamkeit in der brasilianischen Hintermannschaft und stand plötzlich allein vor dem Tor (50.). 0:1. Dieses Ergebnis konnte dann auch noch bis zum Abpfiff verwaltet werden und die erste Überraschung war perfekt – Die Ukraine war im Viertelfinale.
Diese Euphorie galt es nun auch noch mit in die Partie gegen Tschechien zu nehmen. Auch die erhofften sich durch einen Sieg noch ein Weiterkommen. Es wurde ein sehr verfahrenes Spiel und Chancen waren Mangelware. So ist es auch nicht verwunderlich, dass am Ende nur ein 0:0 raussprang. P. Kloos konnte mit diesem Punkt sicher besser leben als sein Kontrahent C. Roos.
Bleib das Spiel zwischen Portugal und Brasilien. Und die Gelben legten los wie die Feuerwehr. In Minute fünf war es zunächst Josué, der traf, acht Minuten später dann Kaka. Vagner Love (29.) und Robinho (35./45.) erhöhten noch vor der Halbzeit auf 0:5. Portugal war mit den spielstarken Brasilianern hoffnungslos überfordert. Diese ließen es in Halbzeit zwei dann langsam angehen und schienen Erbarmen zu haben. Vagner Love schlug erneut in der 70. Minute zu und nach grobem Foul durfte dann auch noch Ronaldinho erfolgreich vom Elfmeterpunkt ran (78.). In der letzten Minute unterlief Torhüter Dida noch ein grober Aussetzer und mit dem 1:7 fiel der mehr als schmeichelhafte Anschlusstreffer. Der portugiesische Verband wird das in diesem Umfang sicherlich nicht lange dulden – Brasilien hingegen war wieder mal ohne Mühen im Halbfinale - ebenso Neuling Ukrainie als souveräner Tabellenführer. Gastgeber Tschechien knapp raus.

Das Gruppenbild sah folgendermaßen aus:
1. Ukraine – 7 Punkte – 4:0 Tore
2. Brasilien – 6 – 9:2
3. Tschechien – 4 – 3:2
4. Portugal – 0 – 1:13

Spanien und Kamerun machten dann in der „Todesgruppe“ B den Anfang. Und man merkte von der ersten Minute an, dass beide Teams sich hier durchsetzen wollten, um den Finalspielen einen großen Schritt entgegen zu gehen. Vorallem Spanien und dessen Trainer F. Kempke waren unter enormem Druck, da sich bei den Iberern langsam aber sicher Erfolg einstellen musste. Das Spiel war deshalb von Taktik geprägt und Chancen gab es nur wenige, allerdings mehr auf spanischer Seite. Stürmerstar Torres scheiterte allerdings mehrmals an Torhüter, Aluminium und eigenem Unvermögen, als er selbst beste Möglichkeiten nicht verwerten konnte. Zwar kamen auch die Afrikaner zu einigen Chancen, waren den Spaniern jedoch drückend unterlegen. Da aber auch diese keine Tore markierten, war das 0:0 ein mehr als gerechtes Ergebnis.
In Spiel zwei trafen P. Jahn und seine Holländer auf die favourisierten Franzosen von S. Erdem. Diese wollten auch nichts anbrennen lassen und legten sofort los. Aber die Partie schien so zu enden, wie die Erste in dieser Gruppe. Frankreich war drückend überlegen, scheiterte aber immer wieder an der gegnerischen Defensive und am eigenen Abschluss. Allerdings tat sich in Minute 78 ein Mann aus der Bundesliga hervor. Ribery umtanzte vor dem Strafraum drei Gegenspieler und zirkelte den Ball aus 20 Metern am Torhüter vorbei ins Netz – 0:1. Oranje war über dieses späte Tor sehr frustiert, vermochte diese Ernergien aber nicht so umzumünzen, dass noch der Ausgleich raussprang. Also standen P. Jahn und seine Mannen bereits im nächsten Spiel wieder unter dem Druck, unbedingt zu siegen.
Es war aber allen Beteiligten klar, dass dies gegen Kamerun enorm schwer werden würde. Bereits nach acht Minuten bewahrheitete sich diese Aussage, als Eto'o aus kürzestester Distanz zum 1:0 einschob. Aber die Holländer ließen sich nicht unterkriegen und kämpften weiter, gegen gut kombinierende Kameruner. In der Folgezeit gab es auch vermehrt Chancen für Oranje und eine davon verwandelte Ronhaar in der 31. Spielminute in den Ausgleich. Kurz vor der Halbzeit ergab sich dann noch die Möglichkeit zur Führung, als Kuipers im Strafraum gefoult wurde und einen Elfmeter bekam. Der Gefoulte trat selbst an und traf. Halbzeit zwei brachte da keine Änderung mehr und fiel im Vergleich zu den ersten 45 Minuten schwach und lahm aus. Verdienter Erfolg für die Holländer und die Hoffnung auf die Runde der letzten Vier.
Nun trafen die beiden Favouriten dieser Gruppe aufeinander – Frankreich und Spanien. Dementsprechend schnell und teilweise hektisch begann auch das Spiel. Fehlpass reite sich an Fehlpass, aber die beiden Teams ließen sich nicht wirklich vom Gegner aus der Defensive locken.
So verliefen auch hier die ersten 45 Minuten ereignislos. Halbzeit zwei begann ähnlich, wie die Erste aufgehört hatte. Chancen gab es lediglich bei Distanzschüssen oder aus Standardsituationen. In Minute 65 war es dann eben auch bei einer Ecke der Spanier, dass Xavi eher als sämtliche Abwehrspieler mit dem Kopf an den Ball kam und dieser sich hinter Torwart Coupet zum 0:1 ins Netz senkte. Dem Rückstand hinterherrennende blieben den Franzosen plötzlich die Ideen aus und Spanien hatte kaum Mühen, den Sieg über die Zeit zu retten.
Mit vier Punkten und einem Bein im Halbfinale konnten die Spanier das Spiel gegen Lieblingsgegner Holland beruhigt angegangen werden. Und eben so entwickelte sich dieses Spiel auch. Oranje überzeugte lediglich durch seine Fehlpassquote und Spanien lief einen Angriff nach dem Anderen. So war das 1:0 durch Torres in der 14. Minute auch die logischer Folge. P. Jahn haderte mit seinem Team und schien zu verzweifeln, dass er immer an den Iberern scheitern sollte. Bereits zwölf Minuten nach der Führung war es David Villa, der auf 2:0 erhöhte. Das dynamisch Sturmduo hatte also wieder zugeschlagen. Und für die Niederländer gab es nach wie vor kein Durchkommen, auch wenn Spanien bereits jetzt einen Gang zurückschaltete. So spielten sie ihr Programm locker runter und waren nach diesem Sieg bereits Gruppensieger und damit im Halbfinale.
Blieb das Spiel Kamerun gegen Frankreich. Beide Teams und sogar noch die Niederlande konnten Zweiter in dieser Gruppe werden und somit Spanien in die Endrunde folgen. Dementsprechend angespannt war die Stimmung im Stadion und alle erwarteten ein großartiges Spiel. Und es ging furios los – bereits nach sechs Minuten war es Douala, der freistehend für Kamerun die 1:0-Führung erzielte. Durch diesen Treffer beflügelt, wollten die Afrikaner sofort nachlegen. Eto'o war es dann, der in der 17. Minute auf 2:0 erhöhte. Die Franzosen wirkten konsterniert und vermochten es nicht, in Halbzeit eins auch nur einen Angriff gegen die starke Defensive der Mannen von B. Bossert zu fahren. So markierte erneut Eto'o bereits fünf Minuten nach dem Seitenwechsel das 3:0 und die Sache schien geritzt. Also ließen die Kameruner es ein wenig langsam angehen und der Schlendrian kam rein. In Minute 70 setzte sich Henry durch, kam in den Strafraum und wurde übel gefoult und musste dann auch verletzt für Anelka weichen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Trezeguet gewohnt souverän. Als zehn Minuten später eben dieser Trezeguet erneut einen Ball scharf in den Sechzehner brachte, verschätzte sich Abwehrspieler Song und manövrierte den Ball in die eigenen Maschen. Plötzlich stand es nur noch 3:2. Da wachte Bossert's Team noch einmal auf und vier Minuten vor Schluss, fiel das 4:2. Allerdings wurde beim Treffer von Webo Kouamo heftigst Abseits moniert und auch in der Wiederholung schien das Tor regelwidrig. Da nützte auch der 4:3-Anschlusstreffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit nichts mehr. Frankreich und Holland verabschiedeten sich vorzeitig vom Turnier, Kamerun war weiter.

Das Gruppenbild verdeutlicht noch einmal den knappen Endstand:
1. Spanien – 7 Punkte – 3:0 Tore
2. Kamerun – 4 – 5:5
3. Frankreich – 3 – 4:5
4. Niederlande – 3 – 2:4

So ging es in die Endrunde. Im ersten Halbfinale trafen die beiden Überraschungsteams Ukraine und Kamerun aufeinander. Beide Mannschaften kamen zunächst nicht an die Leistungen aus der Gruppenphase ran und das Spiel plätscherte so vor sich hin. Mitte der ersten Hälfte übernahm die Ukraine die Kontrolle und spielte ein um die andere Chance heraus, so ein Lattentreffer von Superstar Shevchenko (37.). Allerdings konnten sie ihre Möglichkeiten nicht in Tore ummünzen. Und wie so üblich im Fussball, wurden sie dafür natürlich bestraft. Kamerun hatte in Minute 78 den ersten gefährlichen Torschuss – und dieser wurde sofort mit einem Tor gekrönt. Webo Kouamo hatte sich den Ball geschnappt und aus knapp 20 Metern einfach mal abgezogen und so die völlig unverdiente Führung der Kameruner besorgt. Geschockt durch diesen Rückschlag verließ die Ukrainer der Mut und sie mussten sich am Ende aufgrund dieses einen Treffers geschlagen geben und mit dem Spiel um Platz drei begnügen.
Blieb Halbfinale zwei, die immer wieder stattfindende Partie zwischen Brasilien und Spanien, welche die Iberer noch nie für sich entscheiden konnten. Und auch diesmal schien der spielerische Vorteil auf brasilianischer Seite zu sein. Nach einigen Chancen auf beiden Seiten, war es dann Vagner Love mit Turniertreffer vier, der die Brasilianer in Führung schoss (38.). Trotz Bemühungen des Teams von F. Kempke, war erneut kaum ein Durchkommen und die Führung hatte bis zum Abpfiff bestand. Also blieb auch diesmal nur das Spiel um Platz drei und sämtliche Titelträume wurden von C. Ott begraben, welcher nun die Möglichkeit hatte, sich den Pokal dauerhaft zu sichern, sollte er das Finale für sich entscheiden.

Zunächst das Spiel um den dritten Platz. Das frustierte Spanien bekam es hier mit Neuling Ukraine zu tun, für die bereits der vierte Platz ein Erfolg war. Aus diesem Grund konnten sie das Spiel beruhigt angehen, aber Spanien wollte sich von der Halbfinal-Niederlage rehabilitieren und legte munter los. Das Sturmduo Torres/Villa mischte die Abwehrreihe der Ukrainer ordentlich auf und ließ ihnen praktisch keine Ruhe. Villa erzielte in der 19. Minute dann auch das 1:0 und Jungstar Torres legte neun Minuten später nach. Es schien eine klare Sache zu werden. Kurz nach der Halbzeit konnte Shevchenko zwar noch mal verkürzen (56.), aber die erfahrenen Spanier brachten den Sieg und damit den dritten Platz locker über die Zeit. Zwar verdient und zurecht, aber wieder einmal stehen sie damit ohne Titel da. Was sagen Verband, Presse und Bevölkerung dazu. F. Kempke scheint auf einem wackligen Stuhl zu sitzen. Anders hingegen Neu-Trainer C. Roos, der sein Team hervoragend auf die Weltspitze abgestimmt hatte und sich einen souveränen vierten Platz sicherte.

Blieb das Finale – Kamerun gegen Brasilien. Was so eindeutig und sicher klingt, sollte sich zum spannendsten Spiel des Turniers entwickeln. Es begann allerdings mit einer schweren Verletzung von Kamerun-Stürmer Webo Kouamo in der zweiten Minute. Für ihn kam Ngong. Nach einer viertel Stunde kam Brasilien das erste mal gefährlich in Tornähe und Sturmtank Adriano wuchtete das Leder unhaltbar in die Maschen zum 0:1. Kamerun schien nur kurz geschockt und erzielte bereits in der 29. Minute den Ausgleich. Wieder einmal war Superstar Eto'o erfolgreich. Kurz vor der Halbzeit wurde die mutige und keineswegs ängstliche Spielweise der Afrikaner sogar belohnt, als der eingewechselte Ngong mit einem Kopfball die 2:1-Führung markierte. Die zweiten 45 Minuten verloren keineswegs an Spannung, Brasilien drängte auf den Ausgleich, was gegen die taktisch sehr diszipliniert stehenden Mannen von B. Bossert kaum möglich schien. Vagner Love fand dann doch ein Durchkommen und stellte das Unentschieden wieder her (74.). Mit dem 2:2 ging es dann auch in die Verlängerung. Keinen der beiden Trainer hielt es mehr auf den Sitzen und das Spiel schien auf dem Höhepunkt angelangt zu sein. Den Spielern merkte man die Erschöpfung kaum an und es ging so weiter, wie es nach 90 Minuten aufgehört hatte. Erneut Vagner Love bescherte mit seinem sechsten Tor die mittlerweile verdiente Führung (107.) . Lediglich die Verletztung von Eto'o fiel danach noch auf, ansonsten passierte nichts mehr.
C. Ott und Brasilien stemmten zum fünten Mal den Pokal in die Höhe, womit er sich die Trophäe auch endgültig sicherte. Vagner Love komplettierte den Erfolg mit dem Torschützenpokal (6 Tore) vor Shevchenko und Et'o (jeweils 4).

Wir gratulieren den Gewinnern und vorallem natürlich C. Ott, welcher sich damit Gerüchten zufolge nach einer neuen Aufgabe umsehen wird. Auch sonst bleibt abzuwarten, wie sich die restlichen Verbände und ihre Trainer/-innen einigen. Für Diskussions-Stoff ist gesorgt und auch die Presse wird natürlich wieder ihr Übriges dazu beitragen. Auch bleibt abzuwarten, welchen Pokal der brasilianische Verband nun stiften wird.

Mit dem erneuten Dank an den „Joker-Service“, beende ich diesen Bericht und wünsche allen Trainern, Teams und Betreuern ein frohes neues Jahr und hoffe, dass die Teilnahme 2008 ähnlich hoch und konstant ist, wie im letzten Jahr. Ich bitte, die Verzögerungen bei der Berichtserstattund zu entschuldigen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen.

Ihre Karla Kolumna :-*
Knipser



34 Jahre
männlich
von Knipser am 08.01.2008 um 18:07 Uhr:
Die Pressestimmen

A Jogo (Brasilien): Zum fünften Mal Weltmeister! Wanderpokal geht nach Brasilien! Startrainer Ott tritt auf dem Höhepunkt seiner Amtszeit zurück! Bei der Weltmeisterschaft in Pornesien schlagen die Südamerikaner zum zweiten Mal in Folge, zum fünften Mal insgesamt, zu. In einem packenden Finale wurde Kamerun nach Verlängerung besiegt. Der Jubel kannte bei Ott und seinem Team keine Grenzen mehr. Der Wehrmutstropfen für die Brasilianer ist jedoch, dass Erfolgstrainer Ott nach seinem überragenden Erfolg zurücktritt und einen Underdog (vermutlich aus Asien, Anm. d. Red.) übernimmt und zum Erfolg führen will. Ott, wir danken dir, du bist der Größte!!!

L’Equipe Africain (Kamerun): Kamerun schnuppert an der absoluten Sensation! Nach überstandener Vorrunde in der Todesgruppe (Spanien, Frankreich, Holland) und einem anschließenden Halbfinalsieg gegen das Überraschungsteam der Ukraine roch es sogar gegen den haushohen Favoriten Brasilien lange nach einer faustdicken Überraschung, denn man führte lange Zeit mit 2:1 gegen die Südamerikaner. Am Ende fehlten Kraft und Konzentration zur Meisterleistung. Dennoch hat Trainer Bossert aus den Afrikanern eine absolute Spitzenmannschaft geformt und wird auf dem gesamten schwarzen Kontinent dafür verehrt. Seine Liebe zu den Afrikanern äußert sich auch dahingehend, dass er, so wird gemunkelt, bald eine Afrikanerin heiraten könnte. Viel Glück Bossert!

Marca (Spanien): Es bleibt dabei: Wieder kein Titel für Spanien! Die Spanier spielten eine tolle Vorrunde, blieben dann jedoch wie so oft an Angstgegner Brasilien hängen. Langsam aber sicher muss sich auch Trainer Kempke unangenehmen Fragen stellen, warum nach elf Weltmeisterschaften noch immer kein Titel zubuche steht. Dem Verband stößt ebenfalls negativ auf, dass sich der sympathische aber erfolglose Trainer scheinbar ein Verhältnis mit Portugals Trainerin Henkel erlaubt. Sollte also bei der nächsten WM in Ottawan abermals kein Titel herausspringen, dürfte Kempke seinen Job endgültig los sein.

Sportyvna Gazeta (Ukraine): Jungtrainer Roos führt Ukraine bei ihrem ersten Auftritt auf einen sensationellen vierten Platz! In der Vorrunde ließ man durch einen Sensationssieg gegen den alten und neuen Weltmeister Brasilien sogar alle drei restlichen Teams hinter sich, ehe man sich im Halbfinale trotz klarer Überlegenheit der Mannschaft Kameruns geschlagen geben musste. Roos und sein Team konnten durch eine taktische Meisterleistung vollends überzeugen und dürften in Zukunft sogar als ernstzunehmender Konkurrent angesehen werden. Osteuropa feiert seine Helden und freut sich auf die kommende Weltmeisterschaft in Ottawan.

Prager Zeitung (Tschechien): Kloos mit Leistungssteigerung! Im Vergleich zu seinem ersten Auftritt in Transsylvanien, wo die Tschechen auf ganzer Linie enttäuschten, war im eigenen Land Pornesien ein ganz klarer Positivtrend der Osteuropäer zu erkennen. Zwar reichte es am Ende wieder nicht bis ins Halbfinale, doch der Verband konnte einen klaren Aufschwung im Team um Trainer Kloos feststellen, sodass er sicherlich auch an der kommenden Weltmeisterschaft in Ottawan als Coach auf der Bank Platz nehmen darf. Lobenswert wurde auch erwähnt, dass Kloos sich bei der Feier ins neue Jahr derart zurückhielt, dass er nachts noch zusammen mit dem erfahrenen Pilsken-Udo Lattek eine andere Taktik für die kommenden Aufgaben ausklügelte. Man darf gespannt sein.

L’Equipe (Frankreich): Erdem wieder fit, sein Team hingegen nicht! Nachdem die Franzosen bei der letzten WM als Titelverteidiger auf ihren erkrankten Trainer verzichten mussten, saß der Türke dieses Mal wieder auf der Bank. Am Ende war er jedoch ähnlich erfolglos wie sein Co-Trainer Nedved vor zwei Wochen. Zwar spielten die Franzosen in der Todesgruppe mit Spanien, Kamerun und den Niederlanden, doch am Ende muss man sagen, dass das Ausscheiden eine große Enttäuschung war. Lediglich gegen die Holländer gelang zum Auftakt ein Sieg, gegen Spanien und Kamerun setzte es Niederlagen, sodass die Equipe Tricolore die Koffer packen musste. Der Verband erwartet in Ottawan eine deutliche Leistungssteigerung.

De Telegraaf (Niederlande): Erneute Blamage für Oranje! Bondscoach Jahn nach erneutem Misserfolg und Saufeskapade gefeuert! Er hatte Besserung versprochen – und was kam?! – Als Gruppenletzter flog die Niederlande aus dem Turnier. Zwar hatte man enormes Lospech und hatte mit Spanien, Frankreich und Kamerun drei ganz dicke Brocken, doch die Art und Weise des Ausscheidens ließ dem KNVB keine andere Wahl, als Jahn zu stürzen. Hinzu kam noch, dass Jahn abermals mit seinem Stürmerstar Kuipers Alkoholexzesse feierte und später auch noch von Paparazzi im Rotlichtmilieu geknipst wurde. Diese Taten konnte der KNVB nicht auf sich sitzen lassen und setzte den anfangs noch erfolgreichen Coach vor die Tür. Ob sich dennoch ein geeigneter Nachfolger findet, bleibt abzuwarten. Jahn hingegen heuerte schon bei Rekordweltmeister Brasilien an und könnte dort der Nachfolger des überragenden Trainerstars Ott werden. Jedoch würde er hier in sehr sehr große Fußstapfen treten…

Record (Portugal): Den portuguiesischen Fans wird es zu bunt! Randale in Lissabon! Millionen Menschen fordern den Rauswurf der schlechtesten Trainerin aller Zeiten. Mit sage und schreibe 1:13 Toren wird der einstige Geheimfavorit Portugal von den Zwergen Ukraine und Tschechien sowie Weltmeister Brasilien geschlachtet. Besserung ist nicht in Sicht! Lediglich durch ihr sexuelles Verhältnis zum portuguiesischen Verbandschef Larso Georgeo darf sie ihren Job vorerst behalten. Sogar Attentate auf Georgeo und Henkel scheinen nicht mehr ausgeschlossen. Desweiteren wurde sie in der Nacht zum neunen Jahr heftigst flirtend mit dem Ex-Trainer der Niederlande, P.Jahn, entdeckt. Immer wieder ein neuer Skandal um die sonst so sympathische Jungtrainerin. Henkel, bitte trete zurück, ein ganzes Land fleht dich an!!!
Eyeless



34 Jahre
männlich
von Eyeless am 08.01.2008 um 18:19 Uhr:
geil lol lol

ich hoffe auch mal, dass die Loser-Länder auch mal konsequent mit Trainerentlassungen sind :P
gelöschter
Benutzer
von am 08.01.2008 um 18:30 Uhr:
GEIL!!!!

Tschechien hat Blut geleckt 8-)
ICE-XX



34 Jahre
männlich
von ICE-XX am 08.01.2008 um 19:28 Uhr:
weltklasse... großes lob an redakteure und natürlich trainer... ^^
schokole



35 Jahre
männlich
von schokole am 08.01.2008 um 20:27 Uhr:
Der Patrick die Ratte hat sich Brasilien unter den Nagel gerissen :crazy: lol lol lol

Italien gratuliert übrigens und will auch mal wieder mitmachen ;.(
babybunny



34 Jahre
weiblich
von babybunny am 09.01.2008 um 22:21 Uhr:
Die Pressesprecherin von der Portugiesischen Nationaltrainerin N. Henkel ließ uns heute Mittag folgende Mitteilung zukommen:

"Ich kann ja verstehen, dass Fußball eine Männerdomäne darstellen soll!?
... aber da wir Frauen durchaus im Stande sind ein Sommermärchen nicht nur EINMAL zu durchleben sondern zu erleben (zweifacher Fußballweltmeister) möchte ich folgendes bekanntgeben: um Euch den Glauben an euch selbst nicht zu nehmen, habe ich beschlossen mich aus meiner aktiven Trainerlaufbahn der Portugiesischen Männer Fußballnationalmannschaft zurückzu ziehen. Desweitern liegen mir diverse Angebote aus internationalen Frauen- Profiligen vor, die mich reizen und mein Interesse gweckt haben, und die mich dazu beflügeln meine bisher gesammelten Erfahrungen an lernbegierige Jungsfußballerinnen (Zukunftsprofis) weiterzugeben."

Auf Gute Zusammenarbeit

Mfg Tussi Balleta
gelöschter
Benutzer
von am 10.01.2008 um 20:46 Uhr:
eine frechheit diese pressemitteilung!!!! SKANDAL!!!!!!

Knipser



34 Jahre
männlich
von Knipser am 10.01.2008 um 20:53 Uhr:
isse? lol lol lol
babybunny



34 Jahre
weiblich
von babybunny am 10.01.2008 um 22:24 Uhr:
ich find die toll lol lol lol
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