Konsolen-WM 

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Autor Konsolen-WM
schokole



36 Jahre
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von schokole am 07.02.2008 um 14:50 Uhr:
:laut: ein stern der cubas namen trägt :laut: lol lol lol lol

Quagliarella (oder wie der heißt) bombt dich weg :crazy:
Knipser



36 Jahre
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von Knipser am 07.02.2008 um 14:54 Uhr:
Für mich alles nur Kanonenfutter. :rosen:

Muss ja eine miserable WM gewesen sein ohne mich :crazy: lol
schokole



36 Jahre
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von schokole am 07.02.2008 um 14:56 Uhr:
du hast bisher weniger geholt wie ich, weil dumm :-P
so 3 teilnahmen - 2mal Dritter, einmal Viertelfinale

Wie oft hast du denn Herrn Kemopke mit Portugal oder den Spaniern geschlagen :-P

Er kann machen was er will er bekommt einen von Italien eingeschenkt :rosen:

Quagliarella :god: :liebe2: :rosen: :party:
Knipser



36 Jahre
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von Knipser am 07.02.2008 um 14:57 Uhr:
NUR drei Teilnahmen, weil sonst nie qualifiziert, also zu schlecht. lol lol
Hessi James



32 Jahre
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von Hessi James am 07.02.2008 um 14:57 Uhr:
och das is lieb... ich nehm nen rosé... halbtrocken
schokole



36 Jahre
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von schokole am 07.02.2008 um 15:00 Uhr:
wie kommsten schon wieder auf stoff :crazy: lol lol lol
Patrick is doof :rolleyes:
ich werde dir das nächste mal einfach zeigen wie Toni, Totti und der unglaublich abgezockte Quagliarella deine Mannschaft (welche überhaupt :-P ) beherrschen werden ;-)
Knipser



36 Jahre
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von Knipser am 07.02.2008 um 15:05 Uhr:
Noch Argentinien :crazy:
schokole



36 Jahre
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von schokole am 07.02.2008 um 15:07 Uhr:
gibt es schon wieder gerüchte eines erneuten wechsels des ehemaligen Bondscoaches :crazy:
Knipser



36 Jahre
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von Knipser am 07.02.2008 um 15:08 Uhr:
Da gibts noch nichts spruchreifes ;-)
schokole



36 Jahre
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von schokole am 07.02.2008 um 15:09 Uhr:
Dann schreit die welt nach einer Sondermeldung des argentinischen Sportblatts ^^
El_Vampiro

36 Jahre
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von El_Vampiro am 08.02.2008 um 07:34 Uhr:
Bericht kommt wahrscheinlich am Wochenende -.- Stresskinder...

Und Pathausen, wir sind hier keine Wechselbörse :frust:
Maw



33 Jahre
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von Maw am 10.02.2008 um 19:27 Uhr:
Eigentlich wäre es ja schon interessant mal bei eurer WM mitzumachen ^^
Eyeless



35 Jahre
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von Eyeless am 10.02.2008 um 19:28 Uhr:
5 mark.
Maw



33 Jahre
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von Maw am 10.02.2008 um 19:32 Uhr:
lol mal schaun ob ich die unterm bett finde lol
schokole



36 Jahre
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von schokole am 10.02.2008 um 19:33 Uhr:
reicht wenn du sie überweist lol lol lol lol
gelöschter
Benutzer
von am 10.02.2008 um 19:49 Uhr:
morgen gehts wieder ran ans leder :crazy:
Knipser



36 Jahre
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von Knipser am 10.02.2008 um 19:50 Uhr:
ehrlich??
wo denn?
El_Vampiro

36 Jahre
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von El_Vampiro am 11.02.2008 um 16:21 Uhr:
Hallo liebe Freunde des dreiminensionalen Sports-Entertainment und Killer der Langeweile.

Letzten Sonntag, den 03.02.08 war es mal wieder soweit - Konsolen-WM. Aufgrund einiger anstehenden Trainingslager und Termine wurde das Turnier von dem vorangegangenen Montag auf diesen freien Faschingssonntag verlegt und fand auch hier ziemlich großen Andrang. Als Gastgeberland wurde erstmals Kempke's Zweitheimat Kemopkistan auserwählt. Dieser Ort wurde vorher nie in Betracht gezogen, da die Bewohner eigentlich weder Fussball- noch Konsolen-Fans sind und jegliche Austragung ablehnten. Allerdings wollten sie sich diesmal vom Gegenteil überzeugen lassen und gaben ihr wunderschönes Stadion zum Bespielen frei.
Der gute PS3-Rasen präsentierte sich hier prächtig und natürlich kamen die üblichen FIFA08-Bälle erneut zum Einsatz.
Da einige Sitzplätze im Stadion noch nicht komplett renoviert waren, war das Stadion nicht ganz ausverkauft, konnte aber mit atemberaubender Kulisse und guter Stimmung überzeugen.

Gespielt wurde, wie öfters in den letzten Turnieren, mit zwei Vierergruppen, nach denen die jeweiligen Gruppenersten und -zweiten im Halbfinale gegeneinander spielen und so Finale und Spiel um Platz Drei ausmachen sollten. Gelost wurde wieder einmal von Glücksfee P. Station III. und sie meisterte ihre Aufgabe recht gut, als sie zwei wirklich faire, aber dennoch sehr unterschiedliche, Gruppen zog.
In eine sehr starke Gruppe A kamen neben den mehrmaligen Titelgewinnern Frankreich (gecoacht von S. Erdem) und England (S. Ruppert), die noch erfolglosen Griechen mit Rekordtrainer C. Ott und das ambitionierte deutsche Team, wieder einmal mit Jungtrainer D. Hubbard.
Die vermeintliche schwächere Gruppe B bot lediglich mit Italien (C. März), welchem Titelchancen ausgerechnet wurden, einen Kracher - wenn sie auch lange nicht qualifiziert waren. Portugal mit dem neuen Trainer F. Kempke (lange erfolgreich in Spanien tätig) musste sich erst noch beweisen und Tschechien blieb unter P. Kloos bislang weit hinter den Erwartungen zurück. Erstmals qualifiziert war das Team aus Dänemark, welches von T. Ziegeldorf gemanaget wurde.

Nachdem sich Trainer und Teams auf ihren Plätzen bzw. in den Kabinen eingefunden hatten, ging es los.
Eröffnet wurde in Gruppe A mit der Begegnung Deutschland gegen Griechenland. Die "Hellenen" mussten nun beweisen, dass sie zum Favouriten-Kreis gehören. Sofort begann ein Spiel auf ein Tor, auf das der Deutschen. Doch die gut gestaffelte Abwehr schaffte es, einige Angriffe komplett zu blockieren, ansonsten war Keeper Lehmann zur Stelle. Nach einem Foul von Frings in der 43. Spielminute, wofür dieser auch gelb kassierte, erzielte Giannakopoulos mit einen sehenswerten Schuß den fälligen Freistoß zur 0:1-Führung. In Halbzeit zwei änderte sich an diesem Spielstand nichts mehr und das einzige "Highlight" war die gelb-rote Karte von Frings, der in der 63. Minuten nach wiederholtem Foulspiel vorzeitig duschen durfte und damit auch im nächsten Spiel fehlen sollte. Alles in allem verdienter Sieg für Otts Mannen.
Spiel zwei wurde gleich ein Kracher - Frankreich gegen England. Hier war klar, es geht um ein Ausrufezeichen im Titelkampf. Und dementsprechend furios fing das Spiel auch an: die Franzosen legten sofort mit ersten Angriffen los und ließen Beckham und Co. lediglich die Chance zum kontern. In der 22. Minute stand Henry plötzlich frei vor dem Tor und hatte kaum Mühe, dass Leder zum 1:0 zu versenken. Sturmpartner Trezeguet machte es ihm kurz vor Halbzeit (45.) mit einem fulminanten 20-Meter-Schuss nach und erhöhte auf 2:0. England musste also was tun und begann damit kurz nach der Halbzeit: Owen bekam nach einer Flanke den Ball direkt auf den Fuss und verkürzte auf 2:1 (51.). Nachdem auf französischer Seite kaum noch was passierte, wollte England weiter nachlegen. In der 70. Minute war es erneut Owen, der nach offensichtlicher, aber nicht gepfiffener, Abseitsstellung den Ausgleich herstellte. In der Folgezeit waren es wieder die Franzosen, die Chancen en masse hatten und sogar einmal bei einem Pfostentreffer auch noch Pech hinzu kam. Ansonsten konnten sich schwankende Engländer diesen einen Punkt über die Zeit retten.
Die Franzosen wollten nun Wiedergutmachung gegen die Griechen und sich ihre 3 Punkte "zurück" holen. Das Spiel war ein reiner Schlagabtausch und wurde sehr durch Taktik geprägt. Doch keines der beiden Teams vermochte es, eine der Chancen zu verwerten und so wurden die Punkte gerechterweise durch ein 0:0 geteilt und Frankreich muss um die Finalrunden-Teilnahme bangen.
Da wollten auch Deutschland und England hin, die in der nächsten Partie aufeinander trafen. Während man England noch die Anstrengungen der Aufholjagd aus dem ersten Spiel anmerkte, spielte Deutschland munter und ohne Furcht auf. Die eigentlich Favouriten von der Insel kamen kaum zu Chancen und besannen sich mehr aufs Verteidigen. Mittelfeldmotor Rolfes probierte es nach 26 Minuten einfach mal mit einem Distanzschuss und der Ball schlug unhaltbar für Robinson im Winkel ein - 1:0. Fortan waren die Rollen vertauscht: England stürmte auf das Tor von Lehmann und Hubbards Team wollte das Ergebnis halten und den Sieg mitnehmen. Da das auch in Halbzeit zwei gelang, durfte sich Deutschland über seinen ersten Dreier in diesem Turnier freuen. Ruppert war sichtlich konsterniert über das Spiel seines Teams.
Wesentlich besser sah das dann gegen Griechenland aus. Bereits nach 16 Minuten schoss Stürmerstar Rooney sein Team in Führung und sorgte gleichzeitig für den Halbzeitstand. Nach dem Wechsel dauerte es bis zur 60. Spielminute, ehe Owen mit seinem dritten Turniertreffer auf das mehr als verdiente 0:2 erhöhte. Griechenland schien total überfordert und England zelebrierte den Fussball, den sie im Spiel zuvor vermissen ließen. Als sie dann auch noch mit einem Mann mehr spielten, Charisteas hatte in Minute 84. das zweite mal gelb (47. das erste mal) und damit gelb-rot gesehen, war das Spiel so gut wie gewonnen. Lampard machte drei Minuten später freistehend mit dem Kopf noch das 0:3 und den Sack endgültig zu. Damit musste Griechenland bereits um die Halbfinal-Teilnahme zittern, Engald war bereits durch.
Blieb das Spiel zwischen Deutschland und Frankreich, der Gewinner sollte England folgen. Und die Franzosen wollte keine Zweifel aufkommen lassen, dass sie das sein würden. Bereits nach neun Minuten stand Trezeguet das erste mal richtig und erzielte das 0:1. Es folgten Turniertreffer drei und vier (17. + 28.), so dass nach diesem lupenreinen Hattrick das Spiel bereits nach einer halben Stunde entschieden schien. Zusätzlich schwächten sich die Deutschen noch selbst, als Metzelder mit dem Halbzeitpfiff noch gelb-rot nach wiederholtem Foulspiel sah (13. und 45.+5). Nur neun Minuten nach dem Wechsel war es dann auch noch mal Sturmpartner Henry, der ran durfte und das 0:4 herstellte. Danach schaltete Frankreich zwei Gänge zurück und ließ das Spiel durchlaufen. Deutschland gelang außer wenigen Torschüssen garnichts und sie müssen verdient das Turnier verlassen, ebenso wie Griechenland nun.

Deutlich wird das noch mal in der abschließenden Übersicht:
1. Frnakreich – 5 Punkte – 6:2 Tore
2. England – 4 – 5:3
3. Griechenland – 4 – 1:3
4. Deutschland – 3 – 1:5

In Gruppe B musste Neuling Dänemark sofort gegen Favourit Italien ran. Und das Publikum war mehr als überrascht, was es da erblickte. Das Team der Dänen wirkte sehr konfus und von System oder Taktik war nicht sonderlich viel zu entdecken. Wie konnte sich dieser "Haufen" für ein solch große Turnier qualifizieren? Außerdem fielen sie auch mehr durch Fouls als durch saubere Pässe auf. Diese rauhe Spielweise dürfte auch der einzige Grund sein, dass die "Squadra Azzurra" nach 45 Minuten noch nicht in Führung lag, sie konnten ihr Spiel kaum gestalten. Als der Schiedsrichter schon zur Halbzeit pfeifen wollten, kam ein italienischer Angriff allerdings doch noch mal durch und wurde von Quagliarella sehenswert zum 0:1 abgeschlossen. In Halbzeit zwei beschränkte sich Italien mehr auf die Schonung der eigenen Spieler und lies Dänemark mit ihrer sehr konfusen und destruktiven Spielweise nicht zu Nahe kommen. 0:1 war dann auch der Endstand.
Im zweiten Spiel der Gruppe mussten die Portugiesen gegen Tschechien zeigen, dass sie zuletzt zu unrecht gescholten wurden und unter ihrem neuen Trainer F. Kempke an alte Erfolge anknüpfen können. Auch die Tschechen müssen so langsam Erfolge vorweisen, damit P. Kloos auch länger im Amt bleibt - allerdings ging das Spiel nur anfangs in Richtung portugiesisches Tor. Nach einer viertel Stunde hatten die Iberer ihr Spiel gefunden und stürmten auf das Tor von Keeper Cech, der ein ums andere mal mit Paraden glänzte. Selbst als er in der 20. Minute geschlagen war, vermochte Nuno Gomes es nicht, den Ball im Netz unter zu bringen und vergab kläglich. Besser machte es da Spielmacher Deco, der in der 33. Minute von der Strafraumlinie abzog und das 0:1 markierte. Noch einmal zwölf Minuten später war es Youngster Quaresma, welcher die 0:2-Halbzeit-Führung erzielte, allerdings später noch angeschlagen ausgwechselt werden musste. Ansonsten passierte in Halbzeit zwei nicht mehr sonderlich viel und F. Kempke schien mit seinem ersten Turniererfolg für Portugal auch ziemlich zufrieden zu sein.
Tschechien wollte es dann gegen das "Chaos-Team" aus Dänemark besser machen und seinerseits einen Dreier einfahren. Wieder offenbarte sich bei den Skandinaviern die bekannten Schwächen und Unkonzentriertheiten und so hatten selbst die, sonst schwächeren, Tschechen kaum Probleme sich Feldvorteile zu erarbeiten. Nach 34 Minuten nutzte Sturmtank Koller eine Möglichkeit und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Dieser musste allerdings nach der Halbzeit verletzt ausgewechselt werden und für ihn kam Kulic. Nur zwei Minuten später leistete sich Torhüter Sörensen, offenbar angesteckt von seinen Vorderleuten, einen kapitalen Schnitzer und beförderte das Leder ins eigene Netz: Eigentor - 2:0. Dabei sollte es dann bleiben und Tschechien erhielt sich Chancen auf ein erstmaliges weiterkommen. Dänemark war bereits jetzt ausgeschieden.
Es kam zum Duell der Gewinner aus den ersten beiden Spielen. Italien gegen Portugal. Getrieben vom südeuropäischen Temperament entwickelte sich eine rassige und schnelle Partie und die Teams zeigten schönen Kombinationsfussball. Den größeren Vorteil erspielte sich allerdings die Portugiesen, vor dieser Partie eher nicht als Favourit gehandelt. In der 29. Minute war es dann wieder Quaresma, der das 0:1 markierte und seinen Trainer zum Jubeln brachte. Italien, eigentlich aufs Verteidigen bedacht, musste nun angreifen und die Portugiesen ließen sie kommen. Allerdings kam nicht mehr viel bei rum und Highlights blieben Mangelware, sodass der Sieg aufgrund einer besseren ersten Hälfte verdient war.
Nun kam es zum Aufeinandertreffen des Gruppenletzten mit Null Punkten und dem Tabellenführer mit optimaler Punkteausbeute - Dänemark gegen Portugal. Es war jedem von vornherein klar, wo die drei Punkte hingehen würden, aber die Dänen kämpften mit allen Mitteln, ob mit oder ohne Foul, dagegen an. Quaresma mit seinem dritten Turniertreffer, sorgte dann in Minute 37 für die standesgemäße Führung. Acht Minuten später wurde Nuno Gomes im Sechzehner von N. Jensen von den Beinen geholt. Der Däne sah wegen erneutem Foulspiel gelb-rot und Christiano Ronaldo verwandelte den fälligen Strafstroß souverän zum 0:2. Nach dem Seitenwechsel ging das muntere Scheibenschießen sofort weiter. Bereits in Minute 49 war Deco zu Stelle und erzielte nach einer Ecke per Kopf (als kleinster Mann auf dem Platz!) das längst überfällige 0:3. Bis zur 77. Spielminute passierte erst nichts mehr, als sich dann aber die Ereignisse überschlugen. Agger bekam nach einer Notbremse im Strafraum verdient rot und erneut C. Ronaldo verwandelte vom Punkt zum 0:4. Als dann auch noch Sörensen per Eigentordoppelschlag (84. und 90.+ 3), Deco (90.) und Nuno Gomes (90. + 8) trafen, stand plötzlich ein 0:8 zu Buche. In dieser Höhe sicherlich übertrieben, aber dennoch absolut verdient. Dänemark verabschiedete sich als schlechtestes Team aller Turniere und Sörensens wird mit seinen drei Eigentoren auch in die Konsolero-Geschichtsbücher eingehen. Portugal hingegen schien unter F. Kempke gereift und beendete die Gruppenphase mit neun Punkten aus drei Spielen und ohne Gegentreffer absolut dominierend.
Blieben noch Tschechien und Italien, welche den letzten Halbfinal-Platz unter sich ausmachen sollten. In einem spannenden Spiel konnte sich keins der beiden Teams hervorheben. Chancen gab es auf beiden Seiten wenige und alles wirkte sehr kontrolliert und taktisch geprägt. So blieben die ersten 45 Minuten torlos. Nach dem Seitenwechsel ähnliches Spiel mit einigen Vorteilen auf tschechischer Seite. Diesen Vorteil konnten sie allerdings nicht in Tore ummünzen und kam, was kommen musste. Italien ist einmal gefährlich in Tornähe und ein Stürmer wie Toni lässt sich sowas nicht entgehen. Aus kürzester Distanz eingeschoben - 0:1 (89.). Direkt nach dem Anstoss, während sich Tschechien vergebens noch mal zu ordnen versucht, rollt bereits der nächste Angriff und wird von Quagliarella erfolgreich abgeschlossen (90.). So fahren die Stiefeleuropäer einen "völlig unverdienten Sieg" (P. Kloos) ein und erreichen das Halbfinale und Tschechien muss wieder mal vorzeitig die Koffer packen.

Das Schlussbild in Gruppe B:
1. Portugal – 9 Punkte – 11:0 Tore
2. Italien – 6 – 3:1
3. Tschechien – 3 – 2:4
4. Dänemark – 0 – 0:11

Die Finalpartien konnten starten.
Den Anfang machen Italien und Frankreich. Der hochfavourisierte Titelverteidiger wollte das Catenaccio mit seinen beiden Stars Henry und Trezeguet knacken und sich erneut ins Finale spielen. Bereits nach 27 Minuten schien der Plan teilweise aufzugehen, als sich C. März' Team selber dezimierte, nachdem Oddo per Notbremse im Sechzehnmeterraum Foul spielte und dafür rot sah. Den fälligen Elfmeter konnte Henry allerdings nicht verwandeln und Keeper Buffon hielt. Dafür sorgte für den Rest des Spiels erneut Kumpel Trezeguet für Furore. Erst erzielte er mit dem Halbzeitpfiff das 0:1 (45.) und entschied mit einem zusätzlichen Hattrick (48. (FE), 60., 68. (FE)) in den zweiten 45. Minuten das Spiel praktisch im Alleingang. Die Elfmeter waren Folge von italienischen Abwehrspielern, die den schnellen französischen Angreifern nichts engegensetzen konnten. 0:4 ist zwar sehr deutlich, aber in dieser Höhe auch mehr als verdient. Damit Frankreich und S. Erdem mal wieder im Finale und Italien im Spiel um Platz drei.
Das zweite Halbfinale fand zwischen England und Portugal statt. S. Ruppert gegen F. Kempke gab es da schon öfter, mit unterschiedlichen Ausgängen. Würde letzterer es auch mit Portugal ins Finale schaffen? Es sah absolut nicht danach aus. Nach schwammiger Anfangsphase drang Owen in den Strafraum ein und wurde leicht touchiert, worauf er fiel und der Schiedsrichter ohne großes Zögern auf den Elfmeterpunkt zeigte. Dem Pfeifkonzert danach auch in den Augen der Zuschauer eine deutliche Fehlentscheidung. Owen war es egal, er trat selbst an und traf zum 1:0 (28.). In der Folge fanden die emotionalen Portugiesen kaum noch in ihr Spiel zurück und Stars wie C. Ronaldo und Quaresma waren nahezu komplett abgemeldet. Bis auf ein paar ungefährliche Angriffe sprang in Halbzeit eins nichts mehr raus. Auch nach dem Wechsel änderte sich wenig, bis auf ein paar bessere Chancen, die aber nicht verwertet wurden. Im Gegenzug machte aber J. Cole in Minute 80 den Sack zu, als er freistehend im Sechzehner auf 2:0 erhöhte. Endgültig demoralisiert, ließen die Portugiesen nun jeglichen Spaß vermissen. England hingegen freute sich, das Finale wurde mal wieder erreicht.

Im Spiel um Platz drei, das Duell der Verlierer, schien es erst, als hätten die Sudeuropäer aus Italien und Portugal wirklich die Lust auf Fussball durch ihre Niederlagen verloren. Aber zumindest bei den Blauen wurde nach 25 Minuten des Frustgekickes noch mal ein Gang zugelegt und schon fünf Minuten später durch ein Tor von Stürmerstar Toni gekrönt. Dabei wollten man es auch wohl belassen und beide Teams beschränkten sich auf die Defensive. Chancen waren fortan Mangelware und das Ergebnis wurde auch in Halbzeit zwei nicht mehr verändert. Das mit Abstand schwächste Spiel dieses Turniers fand in der Mannschaft den Sieger, die wenigstens für zehn Minuten auf normalem Niveau spielte. Portugal war sehr enttäuscht von dem eigentlich guten viertem Platz - man hatte sich nach der überragenden Gruppenphase mehr errechnet.

Letztendlich kam es zum Finale.
England gegen Frankreich hieß die Partie, in der S. Erdem und seine Franzosen in den Wettbüros weit vor seinem Kontrahenten S. Ruppert lagen. Und diese Überlegenheit auf Papier machte sich auch sofort auf dem Platz bemerkbar. Frankreich drückend überlegen aber noch zu schwach im Abschluss. Lediglich Ribery traute sich in Minute 29 etwas zu und zog aus knapp 18 Metern mal ab und versenkte die Kugel unhaltbar in der unteren Ecke des Tores. Mit diesem 0:1 ging es dann auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst Schlag auf Schlag: Trezeguet erhöhte in der 48. Spielminute auf 0:2, ehe J. Cole vier Minuten später den alten Abstand wieder herstellte. Noch einmal sieben Minuten danach, war es erneut Trezeguet, der nun wieder seinerseits auf 1:3, und damit zwei Tore Vorsprung, erhöhte. Der 1:4-Siegtreffer vom eingewechselten Anelka fiel knapp eine viertel Stunde vor Schluss (76.).

Nach diesem, in der Höhe auch verdienten, Finalsieg gegen einen solche starken Gegner, sollte niemand mehr an der Dominanz von S. Erdem und seinem erneuten Turniergewinn zweifeln. Allein aufgrund der beiden letzten Partien ist daran nichts mehr zu rütteln.
Auch die Torjägerkanone geht erneut nach Frankreich. Selbst hier gab es absolut kein Vorbeikommen an Trezeguet, der mit zehn Toren souverän die Torschützenliste vor Owen (vier Treffer) und den Portugiesen Deco und Quaresma (jeweils drei Treffer) anführte und dominierte.

Wir gratulieren natürlich den Champions und S. Erdem zu ihren Titeln. Bleibt abzuwarten, ob er sich am kommenden Montag, den 18.02.08, den Titel erneut und damit die Trophäe dauerhaft sichern kann. Man darf auch gespannt sein, ob sich Teams wie Kamerun, Argentinien, die Ukraine oder sogar ein Neuling wieder für das Turnier qualifizieren werden.
Es darf fleißig spekuliert und diskutiert werden.

Mit dem erneuten Dank an den „Joker-Service“, beende ich auch diesen Bericht und verbleibe

mit freundlichen Grüßen.

Ihre Karla Kolumna
gelöschter
Benutzer
von am 11.02.2008 um 16:33 Uhr:
es wird zeit für etwas neues :crazy:

was haltet ihr von vereins champions league ? :D
schokole



36 Jahre
männlich
von schokole am 11.02.2008 um 16:41 Uhr:
Gazetta dello Sport - 11.02.08
Fußballitalien ist frustriert!

Italien patzt wiedermals nicht, kann aber auch keinen richtigen Erfolg verbuchen. Die erbosten Fans richteten sich jedoch mehr gegen die schreibende Zunft, als gegen Mannschaft und Trainerstab, da sie Italien im letzten Gruppenspiel klar und eindeutig besser gesehen haben als ihre tschechischen Widersacher und die Presse gegen eine gut aufgestellte italienische Mannschaft wettert. Man hörte von einem tschechischen übergewicht, sah jedoch stürmende Italiener.

Die italienischen Verantwortlichen geht bei dieser Berichterstattung von Bestechung durch die tschechische Wettmafia aus.

---ipa

PS: mit Vereinen ist schwul.
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