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Wahl in NRW und die Konsequenzen für die Bundespolitik |
Cunt
126 Jahre
männlich |
von Cunt am 22.05.2005 um 20:48 Uhr:
Hier mal ein sinnvolles Thema; wir hoffen es kommt an...
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Missy
37 Jahre
weiblich |
von Missy am 22.05.2005 um 20:49 Uhr:
ehm gut, hab da ma ne frage: was war da mit irgendwelchen neuwahlen?
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master2112
Geschäftsführer
43 Jahre
männlich |
von master2112 am 22.05.2005 um 20:52 Uhr:
bei jedem newsmagazin gibts infos dazu. oder machs radio oder den fernseher an.
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Dee
38 Jahre
weiblich |
von Dee am 22.05.2005 um 20:52 Uhr:
Neue Bundestagswahlen im Herbst
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master2112
Geschäftsführer
43 Jahre
männlich |
von master2112 am 22.05.2005 um 20:55 Uhr:
Müntefering: Neuwahlen noch diesen Herbst
Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering will für den Herbst Neuwahlen zum Bundestag vorschlagen. Müntefering zog damit politische Konsequenzen aus der Niederlage seiner Partei in Nordrhein-Westfalen. "Der Bundeskanzler und ich haben uns darauf verständigt, am Montag im Präsidium der SPD und am Dienstag im Vorstand der SPD vorzuschlagen, dass wir im Herbst Bundestagswahlen in Deutschland anstreben", sagte der SPD-Chef nur rund eine halbe Stunde nach Schließung der Wahllokale an Rhein und Ruhr.
Er gehe davon aus, dass dies auch so umgesetzt werde. Müntefering wertete das Wahlergebnis in Nordrhein-Westfalen als "bittere Niederlage für die Sozialdemokratie insgesamt".
Stoiber: "Rasch Kandidatenfrage klären"
CSU-Chef Edmund Stoiber kündigte an, CDU und CSU würden "sehr rasch die inhaltlichen und personellen Fragen" klären. Das Wahlergebnis in Nordrhein-Westfalen sei der Anfang vom Ende von Rot-Grün. Er begrüße Neuwahlen "außerordentlich". Stoiber hatte 2002 als Kanzlerkandidat den Amtsinhaber Schröder herausgefordert und verloren.
Koch: "Nur 24 Stunden"
Wie rasch sich die Union auf einen Kandidaten für den Herbst einigen könnte, deutete Hessens CDU-Ministerpräsident Roland Koch am Abend an. In einer in Wiesbaden verbreiteten Erklärung Kochs heißt es, die CDU werde morgen beweisen, dass sie die Entscheidung über die Kandidatur binnen 24 Stunden treffen könne. Der sächsische CDU-Ministerpräsident Georg Milbradt sagte der "Financial Times Deutschland", dass die Union mit CDU-Chefin Angela Merkel in den Wahlkampf ziehen werde. "Jetzt ist klar, dass Merkel die Kandidatin sein wird", so Milbradt.
Merkel: "Engagierter und beherzter Wahlkampf"
Merkel: "Engagierter und beherzter Wahlkampf"Merkel selbst wollte sich vorerst nicht zur K-Frage äußern. Stattdessen kündigte sie einen "engagierten und beherzten Wahlkampf" an. Aber zunächst müsse die Bundesregierung klarmachen, wie sie zu Neuwahlen kommen wolle.
Quelle: www.tagesschau.de
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Missy
37 Jahre
weiblich |
von Missy am 22.05.2005 um 20:56 Uhr:
dankeschön master
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Cunt
126 Jahre
männlich |
von Cunt am 22.05.2005 um 20:57 Uhr:
Du musst es Dir auch durchlesen!!
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Cunt
126 Jahre
männlich |
von Cunt am 22.05.2005 um 20:59 Uhr:
Ich finde den Schritt zu Neuwahlen richtig, jedoch mangelt es an einer vernünftigen Alternative so dass es eine Wahl des kleineren Übels werden wird!
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Missy
37 Jahre
weiblich |
von Missy am 22.05.2005 um 21:00 Uhr:
haltet ihr mich für ? hab mir das durchgelesen.
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master2112
Geschäftsführer
43 Jahre
männlich |
von master2112 am 22.05.2005 um 21:03 Uhr:
Also war die Wahl in NRW eine vorgezogene Bundestagswahl, als eine landesploitisch geprägte. Laut Umfragen wollten die Wähler den CDU Kandidaten Rüttgers überhaupt nicht, weder in Kompetenzfragen noch bei der Persönlichkeit lag dieser vor seinem SPD Gegenkandidat.
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Daniel87
39 Jahre
männlich |
von Daniel87 am 22.05.2005 um 21:06 Uhr:
"Ich finde den Schritt zu Neuwahlen richtig, jedoch mangelt es an einer vernünftigen Alternative"
in dem text wiedersprichst du dich aber egal..
neuwahlen toll was sollen die bringen..
die cdu oder spd bekommen eh die meisten stimmen von dahr wird es nix bringen weil beide parteien und die vielen anderen eh nix auf die beine stellen können...
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Cunt
126 Jahre
männlich |
von Cunt am 22.05.2005 um 21:07 Uhr:
Die letzten Landtagswahlen waren alle vorgezogene Bundestagswahlen, da sie häufig bundespolitisch geprägt waren. Die Probleme auf Bundesebene sind so gravierend, dass sie die Landespolitik überlagern...
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master2112
Geschäftsführer
43 Jahre
männlich |
von master2112 am 22.05.2005 um 21:10 Uhr:
Das waren wohl alle Landtagswahlen. Damit hast du völlig recht. Doch ist es nicht gerade sinnvoll auf Landesebene bundespolitisch zu wählen. Einige Ministerpräsidenten haben durchaus gute Arbeit geleistet, völlig abhängig von der Bundespolitik.
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Cunt
126 Jahre
männlich |
von Cunt am 22.05.2005 um 21:17 Uhr:
Ist ein riesen Problem. Jedoch muss der Wähler ja auch innerhalb einer Legislaturperiode die Möglichkeit haben die Bundesregierung abzustrafen, wenn er der Meinung ist, dass die Regierung versagt! Und wie es aussieht möchte der Wähler keine ruhige Hand in turbulenten Zeiten, in denen er jeden Tag um seinen Job kämpfen muss.
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master2112
Geschäftsführer
43 Jahre
männlich |
von master2112 am 22.05.2005 um 21:19 Uhr:
Wirtschaft ist nicht nur eine Sache der Politik. An der momentanen Arbeitsmarktsituationen tragen auch viele Unternehmen Mitschuld, die trotz teils hoher Gewinne Personal abbauen. Selbst bei mehr steuerlichen Vorteilen würden diese daran nichts ändern und Investitionen zurückhalten.
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Cunt
126 Jahre
männlich |
von Cunt am 22.05.2005 um 21:25 Uhr:
Für Deutschland war die Situation zu Zeiten des Kalten Krieges (Teilung der Welt) besser als jetzt. Nun stehen wir einer fortschreitenden Globalisierung gegenüber, bei der andere Länder gleiche oder ähnliche Qualität zu wesentlich geringeren Kosten liefern können. Früher hatten wir den Vorteil, das wir Produkte bauen konnten, die die anderen eben nicht hinbekommen haben und das zu einem angemessenen Preis!
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master2112
Geschäftsführer
43 Jahre
männlich |
von master2112 am 22.05.2005 um 21:30 Uhr:
Dann sollte Deutschland vielleicht mal wieder anfangen innovative Ideen und Technologien zu entwickeln und zu fördern.
Vorallem nicht der Jugend den Weg zur Bildung versperren, Jugendliche in ihrer Entwicklung fördern und vielleicht mal einsehen welches Potential in der Jugend steckt.
Außerdem mangelt es doch an weitreichenden Reformen auf nahezu allen Gebieten. Da traut sich niemand wirklich mal diese Sachen in die Hand zu nehmen und voranzutreiben.
Firmengründern wird nicht die einfach die Möglichkeit gegeben eine Existenz aufzubauen...
Denke da kann man vieles aufführen, was zu einer solchen Situation führt.
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Chicki
43 Jahre
männlich |
von Chicki am 22.05.2005 um 21:39 Uhr:
ähmm...es ist doch sowieso jacke wie hose wen man von den Großen wählt die machen eh was sie wollen. Vorher dick die Klappe aufreißen und danach alles scheissegal! Ich werde es wohl mal mit einer Freien Wählergemeinschaft oder so versuchen und mich dort auch engagieren. Vielleicht hat das ja einen Sinn!
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Cunt
126 Jahre
männlich |
von Cunt am 22.05.2005 um 21:40 Uhr:
Da kann ich Dir voll zustimmen!
Nur durch Innovationen können wir unser hohes Niveau (volkswirtschaftlich gesehen) halten und evtl. noch steigern. Und da kann die Politik einiges machen: warum haben wir ein solches Problem mit der Genforschung oder der Atomenergie?? Hier müssen weitreichende Deregulierungen stattfinden, um auch der Forschung den nötigen Freiraum zu lassen, um diese von Dir angesprochenen Innovationen zu generieren. Windmühlen und Biomistkraftwerke sind jedenfalls nicht die Innovationen, die wir brauchen!
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